Eine optimierte Ernährung schont die Umwelt

14.11.2017

Wer weniger Nahrungsmittel wegwirft und seine Ernährung optimiert, schont die Umwelt.

Eine Studie der Forschungsanstalt Agroscope zeigt, wie eine bedarfsdeckende Ernährung der Schweizer Bevölkerung aussehen könnte, wenn gleichzeitig die unerwünschten Umweltwirkungen des Ernährungssystems minimiert und weiterhin die gesamte verfügbare landwirtschaftliche Nutzfläche und die Sömmerungsgebiete der Schweiz für die Lebensmittelproduktion genutzt werden.

Der Anteil pflanzlicher Nahrungsmittel wie Brotgetreide, Kartoffeln und Gemüse würde steigen, Milchprodukte würden in ähnlichem Mass konsumiert wie heute, Fleisch würde weniger verzehrt.

Dementsprechend würde die Ackerfläche verstärkt für den Anbau pflanzlicher Nahrungsmittel genutzt. Die Grünlandflächen würden – wie heute – wertvolles Futter für die Milchproduktion liefern. Der dadurch verminderte Bedarf an Nahrungs- und Futtermittelimporten würde den Selbstversorgungsgrad deutlich erhöhen. Durch die verringerten Importe und die nachhaltigere Nutzung der landwirtschaftlichen Flächen liessen sich die Umweltwirkungen der Ernährung gegenüber heute auf rund die Hälfte reduzieren.

Im Rahmen des Aktionsplans Grüne Wirtschaft beschäftigt sich das Bundesamt für Landwirtschaft mit den Herausforderungen und Potenzialen einer ressourcenschonenden Ernährung bei einer gleichzeitig nachhaltigen Nutzung der landwirtschaftlichen Flächen der Schweiz.

Quelle
News.admin.ch

 

 

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