Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

13.11.2017

Durch die raueren Umweltbedingungen ist die Pflanzenvielfalt entlang des Berggrats geringer (blau/violett) und in tieferen Lagen vielfältiger (gelb/orange). (Bild: UZH)

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden ist es gelungen, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

An diesem Forschungsprojekt sind folgende Mitglieder des Swiss Plant Science Web beteiligt: Prof. Bernhard Schmid und Prof. Michael Schaepman und ihre Teams im Department of Evolutionary Biology and Environmental Sciences an der Universität Zürich.

Quelle
UZH News, 13. November 2017

Referenzpublikation
Fabian D. Schneider, Felix Morsdorf, Bernhard Schmid, Owen L. Petchey, Andreas Hueni, David S. Schimel, Michael E. Schaepman. Mapping functional diversity from remotely sensed morphological and physiological forest traits. Nature Communications. 13 November 2017. DOI: 10.1038/s41467-017-01530-3

Ausschnitt aus der SRF Tagesschau vom 13. November 2017

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